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Bericht Nummer 488 - 23. März 2019 | Drucken |  E-Mail

 

Gradel – ein neues Beach-Resort in Naisud (Ibajay)

Seit nunmehr vier Jahren ist die attraktive Strasse entlang der Küste zwischen Tangalan und Ibajay befahrbar. Auf dem Weg Richtung Caticlan/Boracay und/oder Pandan spart man einige Kilometer ein, kann die schöne Aussicht auf's Meer geniessen und hat vor allem deutlich weniger Verkehr, da diese Route vom Schwerverkehr befreit ist. - Kurz: Eine positive Sache.

Bevor man Naisud erreicht, ist uns ein neues Beach-Resort aufgefallen, das wir uns kürzlich näher angesehen haben.

Die ganze Anlage des Gradel-Resorts sieht eigentlich sehr einladend aus.

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Der flache Strand zieht sich über einige hundert Meter hin und dürfte sich ideal zum Strand-Wandern und Schwimmen eignen.

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Ein grosses, zentrales Gebäude, das sich noch im Bau befindet, bildet offensichtlich das Kernstück der Anlage.

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Ein überdachtes Schwimmbad, schön im Schatten gelegen – an und für sich eine gute Idee.

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Die Anlage wird von farbenfrohen Cottages flankiert – Einheiten, welche anscheinend bis zu sechs Gästen Platz bieten.

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Andere Zimmer sind sehr klein und zellenartig aneinander gereiht.

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Leider konnten wir niemanden finden, der kompetent Auskunft geben konnte, obwohl ein Büro mit der Aufschrift «Auskunft» vorhanden war.

Mit Ach und Krach konnten wir von einer Person, welche des Englischen nicht mächtig war, ausfindig machen, dass die SEHR kleinen Einheiten für zwei Gäste zu Peso 2000.-- zu haben sind (knapp CHF 40.-- zum aktuellen Umrechnungskurs). Eine solche konnten wir anschauen. Sie sind wirklich extrem klein und nur mit einem Doppelbett ausgestattet. Das Badezimmer ist dermassen klein, dass die Dusche über der Toilettenschüssel angebracht ist. Für ausländische Touristen sind diese Einheiten deshalb kaum geeignet. - Leider konnten wir die grösseren Cottages nicht ansehen.

Ein Restaurant ist offensichtlich nicht vorgesehen. - Dafür steht bereits eine grosse Karaoke-Anlage bereit. Sollte es Gäste geben, so ist sicher für lang anhaltende Beschallung gesorgt. Wink Yell

Fazit: Dieses Resort, so attraktiv es sich von Aussen präsentiert, wird wohl kaum ausländische Touristen anlocken. Ob sich lokale Gäste einfinden werden scheint uns fraglich – zumal das Angebot sehr bescheiden ist. Dazu kommt, dass die Kaufkraft in der Gegend kaum vorhanden ist, sich Ferientage am Strand zu erlauben.

Die Frage steht im Raum, ob eine Bedarfsabklärung gemacht worden ist, bevor eine solch grosse Investition getätigt wurde.

 
Bericht Nummer 487 - 16. März 2019 | Drucken |  E-Mail

 

Naranjo-Waterpark am Bugang-River in Pandan/Antique

Im Norden der Provinz Antique sind während rund sechs Monaten pro Jahr viele «Snow-Birds» zu Hause. Dabei haben sich recht viele Österreicher an der Küste entlang der Pandan-Bay angesiedelt. In den 1970er Jahren – so wird berichtet – hat ein österreichischer Priester dort gelebt und viele Krankenschwestern motiviert, in Österreich zu arbeiten. Dies mit dem Resultat, dass eine bedeutende Anzahl bi-nationaler Ehen geschlossen wurden.

Wir wurden zum 60. Geburtstag unseres österreichische Freundes in den «Naranjo-Waterpark» eingeladen. Ein Resort, welches am Bugang-River neben einem Restaurant verschiedene aquatische Aktivitäten anbietet. Für uns das erste Mal, dass wir diesen Platz besuchten.

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Nach einem Abendessen mit philippinischen Spezialitäten sassen wir in gemütlicher Atmosphäre mit unseren österreichischen Freunden und Bekannten zusammen.

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Anderntags kehrten wir zum «Naranjo-Waterpark» zurück, um uns diese Anlage genauer anzusehen.

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Den Werbetafeln gemäss, werden offensichtlich die verschiedensten Attraktionen im und ums Wasser angeboten.

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Uns hat der Platz nicht so recht gefallen wollen. Wohl ist das Restaurant über dem Wasser attraktiv, das ganze Drum-Herum macht aber einen wenig gepflegten Eindruck.

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Der Bugang-River gilt als einer, wenn nicht DER sauberste Fluss der Philippinen. Erste Plastik-Abfälle am Ufer, Ölfilm auf dem Wasser von den verschiedenen (nicht optimal gewarteten) Motorbooten lassen jedoch Zweifel aufkommen, ob der Fluss nicht schon belastet ist.

Was bleibt, ist die Aussicht auf den attraktiven Fluss und die angrenzenden Berge.

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Bericht Nummer 486 - 09. März 2019 | Drucken |  E-Mail

 

Attraktiver Ausbau der «Phaidon Beach» an der Bay of Pandan

Vor rund anderthalb Jahren konnte die «Phaidon Beach» den neuen Swimming-Pool und ein neues Gebäude mit Hotelzimmern einweihen.

Da wir lediglich einmal des nachts den Neubau bewundern konnten, lag es auf der Hand, bei unserem nächsten Ausflug an die Bucht von Pandan das nun ausgebaute Resort in Augenschein zu nehmen.

Wo früher die Autos parkiert wurden, steht nun ein schöner Bau mit sechs grossen Zimmern mit Balkon.

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Zwischen dem neuen Gebäude und der Rezeption lädt ein grosser Swimming-Pool zum Bade ein.

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Das Ganze fügt sich bestens in die bestehende Anlage ein.

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Neben der Rezeption wurde eine schattige Bar gebaut, gross genug, um einen Billard-Tisch aufzunehmen.

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Der Eingang zum Restaurant.

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Die Gartenanlage und der Strand bilden nach wie vor das Highlight des Resorts.

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Hier geht's zu einem (sehr Wink) früheren Bericht über die "Phaidon Beach"
 
Bericht Nummer 485 - 02. März 2019 | Drucken |  E-Mail

 

Der neue Airbus A350 der PAL trägt «Love Bus» Kuss-Lippen Smile

Wie kürzlich in der hiesigen Presse zu erfahren war, trägt der neueste Airbus A350 der PAL (Philippine Airlines) «Love Bus» Kuss-Lippen.

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Photo ex abs-cbn.news

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Photo ex airfleet

Dies, um an die vor 40 Jahren in Betrieb genommen Airbus A300 zu erinnern, welche erstmals das Logo «Love-Bus» trugen.

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Photo ex airliners.net

Dies weckt natürlich nostalgische Gefühle, habe ich doch seinerzeit recht regelmässig den «Love-Bus» zwischen Manila und Hongkong benutzt, wo ich geschäftlich zu tun hatte.

Da war zunächst das attraktive, moderne und bequeme neue Flugzeug, das dazu bewog, dem Lokheed TriStar der Cathay-Pacific untreu zu werden. Der wichtigste Grund aber war das Essen, welches dazumal auf der PAL serviert wurde, dies auch in der Economy-Klasse. Ein junger Schweizer, Werner Berger, zeichnete für das PAL-Catering verantwortlich, hat erstklassige Arbeit geleistet und der PAL damit zusätzliche Passagiere beschert.

Heute besitzt Berger mit seiner Werdenberg Gruppe eine Vielzahl von Restaurants («Chesa Bianca» etc.), nicht nur in Manila. Seine «Säntis-Delicatessen»-Läden sind landesbekannt und beliefern auch viele Grossverteiler mit importiertem Käse und anderen Swiss-Goodies. Die «Euro-Swiss Food Incorporated» produziert Fleisch- und Wurstwaren nach Schweizer Art, die im ganzen Land in den Verkauf kommen. Kurz, ein Schweizer, der in den Philippinen zum Erfolg gekommen ist!

Wie kam es damals zum Namen «Love Bus»?

Zu der Zeit machte die TV-Serie «Love Boat» Furore. Diese TV-Show muss wohl die Betreiber der ersten Busse mit Aircon inspiriert haben, seine Busse als «Love-Bus» zu bezeichnen.

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Diese Busse kamen auf Betreiben der damaligen First-Lady, Imelda Marcos, zum Einsatz und sollten helfen, dem vorherrschenden Verkehrschaos zu begegnen. Im Vergleich zu den omni-präsenten Jeepneys und traditionell überfüllten «normalen» Bussen, boten die «Love-Busse» eine gute Alternative, bequem von einem Stadtteil zum anderen zu gelangen, zumal sie den Vorteil boten, klimatisiert zu sein.


 

 
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